Filmemacher, die für Sexualdelikte vor Gericht standen, und ein Frauenanteil von unter 10 Prozent: Das Filmfestival Venedig ignoriert mit seinem Programm jegliche Debatte um Gleichberechtigung, als hätte es #metoo nie gegeben. Die Festivalleitung besteht auf eine strikte Trennung von Künstler und Werk. Kann diese Ignoranz als Aussage gewertet werden oder spricht Kunst für sich selbst?