Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen und ihr Verlobter Bo Tengberg.
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Mette Frederiksen (42) hat einfach kein Glück mit ihren Hochzeitsplänen. Dänemarks Regierungschefin musste bereits im vergangenen Sommer die Trauung verschieben, weil ihr die Parlamentswahl dazwischengekommen war, nach der sie – kleiner Trost – immerhin Ministerpräsidentin wurde. In diesem Sommer, man ahnt es schon, durchkreuzte Corona die Hochzeitspläne.

„Ich freue mich so darauf, diesen fantastischen Mann zu heiraten“, schrieb Frederiksen am Donnerstag bei Facebook zu einem Foto mit ihrem Verlobten Bo Tengberg. „Aber so einfach soll es offenbar nicht sein.“ Diesmal kam den beiden ein EU-Sondergipfel dazwischen. Das Treffen in Brüssel sei genau an dem Sonnabend im Juli einberufen worden, an dem sie hatte heiraten wollten, schrieb Frederiksen und erlaubte sich ein kurzes „Verdammt!“, bevor sie pflichtbewusst ergänzte: „Aber ich muss meine Arbeit machen und mich um Dänemarks Interessen kümmern. Darum müssen wir unsere Pläne noch einmal ändern.“ Ihr Verlobter sei glücklicherweise sehr geduldig. 

Die EU-Staats- und Regierungschefs halten am 17. und 18. Juli einen Sondergipfel ab, um eine Einigung in den Verhandlungen über den Corona-Hilfsplan und den nächsten Sieben-Jahres-Haushalt der EU zu erzielen. Sie reisen dazu erstmals seit Einführung der Corona-Beschränkungen im März wieder persönlich nach Brüssel.

Udo Lindenberg (74) kann bald wieder ganz lässig durch die Hansestadt cruisen: Der Porsche des Panikrockers wurde am Dienstag aus der Tiefgarage des Hamburger Hotels Atlantic, in dem Lindenberg seit Mitte der Neunzigerjahre wohnt, gestohlen. Am Donnerstag entdeckte man das Fahrzeug in einer Tiefgarage in Ahrensburg in Schleswig-Holstein, gut 20 Kilometer von Udos Hotel entfernt. Einer Zeugin sei der Wagen aufgefallen, weil er sonst nicht in der Tiefgarage stand. Daraufhin habe sie die Polizei gerufen.

Kann wieder nachts durch Hamburg cruisen: Udo Lindenberg.
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Lindenberg selbst zeigte sich dankbar und erleichtert: „Der Wagen ist wieder da, das freut mich natürlich“, sagte er NDR-Info am Telefon. „Ich bin jetzt auf dem Weg zur Kripo – dann sehen wir weiter.“ Der Musiker hatte den Diebstahl selbst bemerkt, als er eine seiner nächtlichen Spritztouren mit dem Porsche machen wollte. Bei dem Wagen handelt es sich um einen Porsche 911 R, von dem nur 991 Exemplare gebaut wurden. Der Neuwagen soll um die 200.000 Euro gekostet haben, mittlerweile liege der Wert des Liebhaberobjekts bei 600.000 Euro.

Saniniu Kuryan Laizer (52) kann sich fortan auch locker einen Porsche leisten. Der Minenarbeiter aus Tansania ist nach dem Fund von zwei kostbaren Tansanit-Steinen nämlich Millionär. Die beiden Steine seien die größten, die je im Land gefunden wurden, heißt es. Laizer verkaufte die Steine für 7,7 Milliarden tansanische Schilling (2,9 Millionen Euro) an die Regierung – Experten zufolge ein Spottpreis.

Gefunden hatte Laizer die rund neun und fünf Kilogramm schweren Steine in den nördlichen Mirerani-Hügeln. Das Gebiet wurde 2018 von Präsident John Magufuli eingezäunt, um den Schmuggel des Edelsteins zu unterbinden. Laizer hatte die Edelsteine mit der Hand ausgegraben, wodurch sie intakt geblieben sind. Das Geld will der frischgebackene Millionär allerdings nicht nur für sich behalten: „Ich möchte ein Einkaufszentrum in Arusha bauen und eine Schule in der Nähe meines Wohnortes“, sagte er. Ist ja auch viel nachhaltiger als ein Sportwagen.

Saniniu Kuryan Laizer mit seinen Funden.
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