Katie Melua: „Mein Vater ist der Rockstar der Familie.“
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Katie Melua, 36, hat mit „Nine Million Bicycles“ einen Ohrwurm für die Ewigkeit geschaffen, ihre Stimme wurde mit der von Eartha Kitt oder Edith Piaf verglichen und seit 2014 ist sogar ein Asteroid nach ihr benannt. In ihrer Karriere hat die georgisch-britische Musikerin mehr als sieben Millionen Tonträger verkauft, davon alleine in ihrer Heimat über vier Millionen. Da klingelt die Kasse, aber kurz vor dem Erscheinen ihres achten Albums macht sich Melua auch Gedanken um die Verhältnismäßigkeit ihres finanziellen Auskommens.

Melua zieht dazu einen Vergleich mit ihrem Vater, dem Herzchirurgen Amiran Melua, vor dessen Arbeit sie großen Respekt hat. „Jetzt – seit der Pandemie – ist mein Vater der Rockstar in der Familie“, sagte die 36-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir haben immer Witze darüber gemacht, dass mein Vater Leben rettet und ich einfach nur singe, aber am Ende mehr Geld als er verdiene.“ Wenn man darüber nachdenke, sei das verrückt.

Die in der georgischen Hauptstadt Tiflis aufgewachsene Sängerin, die seit 2005 auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt, verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Moskau. Weil ihr Vater der Familie einen besseren Lebensstandard ermöglichen wollte, bewarb er sich in Krankenhäusern auf der ganzen Welt. Als er eine Jobzusage am Royal Victoria Hospital im nordirischen Belfast erhielt, zog die Familie 1993 dorthin um. Meluas neue Platte „Album No. 8“ erscheint am Freitag.

Charlie Sheen, 55, trauert um seine Schauspielkollegin Conchata Ferrell. Ferrell, die in der Erfolgssitcom „Two and a Half Men“ die Haushälterin Berta spielte, starb am Montag (Ortszeit) im Alter von 77 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles. Das berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf ihre Tochter Samantha Anderson. Nach einem Herzinfarkt im Mai war die Schauspielerin zuletzt in einem Pflegeheim untergebracht.

Sheen, der in der Serie den Arbeitgeber von Ferrell spielt, sprach auf Twitter von einem schockierenden und schmerzhaften Verlust. Die 77-Jährige sei ein „absoluter Schatz“, ein vollendeter Profi und eine wahre Freundin gewesen. Co-Star Jon Cryer beschrieb Ferrell als wunderbaren Menschen. „Bertas ruppiges Äußeres war eine Erfindung der Drehbuchautoren“, schrieb der 55-Jährige auf Twitter. Ihre Wärme und ihre Verletzbarkeit seien ihre wahren Stärken gewesen.

In „Two and a Half Men“ spielte Sheen den Playboy Charlie, der mit seinem spießigen Bruder Alan (Cryer) und dessen kleinem Sohn Jake in einem großen Haus am Strand von lebt. Die mit vielen Preisen ausgezeichnete Serie lebte auch von ihrer Emmy-nominierten Nebendarstellerin Ferrell, die als sarkastische, mit losem Mundwerk und großem Herzen ausgestattete Haushälterin von 2003 bis 2015 mehr als 200 Episoden bereicherte.

Ferrell war auch als Theaterschauspielerin bekannt. Außerdem trat sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen auf. In der Komödie „Pizza Pizza“ spielte sie an der Seite von Julia Roberts die Rolle der Restaurantbesitzerin Leona. 1990 sah man sie in Tim Burtons Fantasyfilm „Edward mit den Scherenhänden“ an der Seite von Johnny Depp und Winona Ryder.

Herzogin Meghan, 39, hat bei einer Veranstaltung des US-Magazins „Fortune“ am Dienstagabend vor einer zu großen Rolle sozialer Medien im Leben vieler Menschen gewarnt. Dabei wagte sie einen kühnen Vergleich und zog Parallelen zwischen der Abhängigkeit von sozialen Medien und einer Drogensucht. „Für viele Menschen ist es eine Sucht“, sagte Meghan bei dem virtuell ausgerichteten Frauengipfel. „Ich glaube, das ist sehr ungesund für viele Menschen.“

Die Online-Veranstaltung, die geladenen Gästen vorbehalten war, die für die Teilnahme knapp 1500 Euro Gebühr bezahlen mussten, wurde speziell mit dem Auftritt der Herzogin von Sussex beworben. Auf Twitter hagelte es Kritik: „Und das von Meghan Markle, die ihr ganzes Leben in sozialen Medien zu leben scheint. Gib uns allen eine Pause“, kommentierte ein Nutzer den Auftritt der US-Amerikanerin.

Meghan betonte hingegen, sie habe sich aus Selbstschutz bereits vor Jahren von Social Media verabschiedet. Bereits vor ihrer Hochzeit mit dem britischen Prinzen Harry im Jahr 2018 schloss sie ihre Twitter-, Instagram- und Facebook-Accounts sowie ihren Lifestyle-Blog „The Tig“. Später allerdings betrieben Meghan und Harry gemeinsam einen offiziellen Sussex Royal Account, der erst geschlossen wurde, nachdem sie die königliche Familie verlassen hatten und in die USA gezogen waren.

Nicht zu wissen, was in den sozialen Medien los sei, sei für sie hilfreich, betonte Meghan. Sie sorge sich um Leute, die Twitter, Instagram und Co. obsessiv betreiben.