BerlinEin kühler Sonnentag im Herbst, das  Licht lässt die Ziegel der Villa Oppenheim karmesinrot leuchten. Das Café hat um halb elf noch geschlossen, ebenso wie das Museum, das im Erdgeschoss an die Familie Oppenheim-Mendelssohn erinnert, die den wuchtigen Gründerzeitbau in der Charlottenburger Schlossstraße bis zum Jahr 1911 bewohnte. Eine großformatige Fotografie des Bauherrn Otto Georg Oppenheim hängt an der Wand des Cafés. 

Leo Khasin ist mit dem Fahrrad gekommen. In einem Café in seinem Kiez, auf der anderen Seite der beiden großen Magistralen Bismarck- und Kantstraße, die den Bezirk durchschneiden, hatte er sich nicht treffen wollen. Viele Bekannte lebten dort, meint er, wir hätten keine Ruhe gehabt.  

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