Zu Besuch im Schwarzwald: David und Victoria Beckham.
Foto: Javier Rojas/Prensa Internacional via ZUMA/dpa

Victoria Beckham, 46, und ihr Mann David, 45, wandeln auf den Spuren von Dostojewski und Brahms, setzen sie sich doch mit einem Wellness-Urlaub kurzerhand auf die Liste der berühmten Besucher von Baden-Baden. Ja, ganz recht, die Beckhams haben in der berühmten deutschen Kurstadt im Schwarzwald Urlaub gemacht, und zwar nicht zum ersten Mal. In der Instagram-Story der Designerin und Ex-Spice-Girls-Sängerin kann man sich einige fotografische Eindrücke des Aufenthalts in der noblen Villa Stéphanie anschauen.

Überschrieben sind die Eindrücke mit dem Titel „Postcard from our wellness week in Germany“. Demnach waren der Ex-Fußballer und seine Frau eine Woche lang Gäste des 5000-Quadratmeter-Hauses, das sich selbst als „House of Wellbeing“ und „Medical Spa mit einem ganzheitlichen Verständnis von Wellness“ bewirbt.

Die Beckhams berichten von den Freuden des friedlichen Wanderns im Schwarzwald, von pittoresken Sonnenuntergängen, gesundem Essen, wenig Make-up und überhaupt einem „Beautiful Germany“, dem schönen Deutschland also. Das glamouröse Paar, das bereits auf 21 Ehejahre zurückblicken kann und vier gemeinsame Kinder hat, war schon mehrfach auf Deutschland-Urlaub und kennt auch die mondäne Kurstadt Baden-Baden recht gut. Victoria weilte erst vor zwei Jahren in der Stadt. Und im Jahr 2006 wurde das englische Fußball-Nationalteam mit seinem damaligen Kapitän David Beckham im Schlosshotel Bühlerhöhe abgeschottet, während seine Gattin mitten in der Innenstadt Quartier bezog. Baden-Baden empfing sie damals herzlich: „Welcome Victoria – it's nice to see you“, war auf Plakaten an Bushaltestellen zu lesen, Englandfahnen wehten am Kurhaus und weiße und rote Blumen in Form des St.-Georg-Kreuzes blühten im Park.

Die britischen Royals mit David Attenborough.
Foto: Kensington Palace via AP

Prinz William und Herzogin Kate, beide 38, haben im Garten des Kensington-Palasts in London einen berühmten Gast empfangen: David Attenborough. Wie auf Bildern zu sehen ist, freuen sich nicht nur der bekannte britische Naturforscher und die erwachsenen Royals über diese Stippvisite, sondern auch die Kinder des Paares, der siebenjährige George, die zwei Jahre jüngere Charlotte und der jüngste Windsor-Spross Louis. Besonders Charlotte ist die Aufregung förmlich anzusehen. Auch George soll ein großer Fan des 94-Jährigen sein.

Hintergrund des Zusammentreffens war eine private Vorführung von Attenboroughs neuem Film „A Life On Our Planet“. Man teile eine gemeinsame Leidenschaft, heißt es auf dem offiziellen Instagram-Account des Kensington-Palasts, für den Schutz der Natur und die Mission, „einige der größten Umweltherausforderungen unseres Planeten anzugehen“. Dazu gehöre auch die Zusammenarbeit am Earthshot Prize, einer mit mehreren Millionen Pfund dotierten Auszeichnung, die Prinz William ins Leben gerufen hat, um Menschen zu ehren, die Lösungen für die Klimakrise entwickeln. Weitere Einzelheiten dazu wolle man in den kommenden Wochen bekanntgeben.

Attenborough hatte auch noch ein Geschenk für Prinz George dabei: einen Zahn von einem ausgestorbenen Riesenhai aus dem Miozän. Der Naturforscher fand ihn während eines Familienurlaubs in Malta Ende der 1960er-Jahre, eingeschlossen in einen Stein.

Sir David Attenborough, 94, ist eben auch im hohen Alter noch für Überraschungen gut. Erst vor einigen Tagen meldete er sich zum ersten Mal bei Instagram an, inzwischen folgen ihm bereits mehr als 4,2 Millionen Menschen. Mit einer Online-Kampagne will der berühmte britische Tierfilmer junge Leute für die Rettung des Planeten begeistern – und sie aufrütteln. „Die Kontinente brennen, die Gletscher schmelzen, die Fische verschwinden aus unseren Ozeanen“, warnte Attenborough in einer ersten Videobotschaft. Seit 60 Jahren trete er im Fernsehen und im Radio auf, „aber das ist mein erstes Mal auf Instagram“. 

Die Rettung des Planeten sei eine kommunikative Herausforderung, schrieb Attenborough. In den nächsten Tagen und Wochen wolle er sich mit weiteren Botschaften an seine Follower richten, um zu erklären, was die Erde bedrohe und was dagegen unternommen werden könne. Den Instagram-Kanal betreue er allerdings nicht allein. Weil die sozialen Netzwerke „nicht sein natürlicher Lebensraum“ seien, erhalte er Unterstützung von den Machern seines Dokumentarfilms „A Life On Our Planet“, der ab dem 4. Oktober auf Netflix zu sehen ist.