Es liest sich wie das tausendfach erzählte Märchen vom Aufstieg des Underdogs in die himmlische Sphäre des Massenerfolgs: 1994 gründeten drei arbeitslose Freunde aus Montreal ein von der kanadischen Regierung subventioniertes kostenloses Magazin, ein sogenanntes Fanzine. Fanzine bedeutet, dass Fans für Fans schreiben. Bei Vice, wie das Magazin seit 1996 heißt, ging es um Fetische und Drogen, um Sex, Musik und Gesellschaftskritik.

Fast zwanzig Jahre später hat Vice nichts von seiner ursprünglichen Rotzigkeit eingebüßt. Aber es ist unglaublich erfolgreich geworden. Bei den Lead-Awards wurde Vice in Hamburg zum „Magazin des Jahres“ gewählt. Der renommierte Preis wird seit Jahren vergeben, die Konkurrenz ist namhaft: SZ Magazin, Elf Freunde und Monopol gehörten dazu. Daneben fuhr Vice zwei weitere Gold-Preise für den Beitrag des Jahres in der Kategorie Zeitschriften sowie für die beste Mood- und Modefotografie des Jahres ein.

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