„Ich heiße Michail Alexejewitsch German“, sagt der Erzähler eingangs und verspricht „ich werde euch erzählen, was Macht ist“. Die Verführung ist groß, bei einem neuen Roman eines Autors aus Belarus, der „Revolution“ heißt, anzunehmen, er müsse sich auf die Proteste gegen die Machtanmaßung Alexander Lukaschenkos beziehen. Zumal wenn man weiß, dass der erste Roman von Viktor Martinowitsch, „Paranoia“, kurz nach Erscheinen 2009 in seiner Heimat verboten wurde. Und auch, weil Martinowitsch seit Sommer vorigen Jahres mehrere Interviews aus Minsk gab, aus denen viel mehr Sorge als Hoffnung sprach.

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