Gerade mal 28 Jahre alt ist Cardi B und steht schon an dem Punkt, den viele als Karrieregipfel bezeichnen würden. Zumal wenn man sich anschaut, wo die 1992 in New York geborene Belcalis Marlenis Almanzar, so ihr bürgerlicher Name, herkommt. Als Tochter einer trinidadischen Mutter und eines dominikanischen Vaters wuchs sie in der Bronx auf, im Viertel Highbridge, in dem fast 40 Prozent der Familien unterhalb der Armutsgrenze leben. „Ich habe wirklich gute Eltern, sie sind arm. Sie haben regelmäßige, schlechte Jobs“, erzählte die Rapperin mal in einem Interview. „Sie sind wirklich gute Leute, ich bin nur in schlechter Gesellschaft aufgewachsen.“

In ihrer Jugend war Cardi B mit Gangs unterwegs, sie jobbte in einem Supermarkt und begann als Stripperin zu arbeiten, um der Armut zu entkommen. Später gab sie zu, während dieser Zeit Männer in ein Hotelzimmer gelockt, unter Drogen gesetzt und danach ausgeraubt zu haben. Ihr damaliges Verhalten sei „notwendig gewesen sei, um zu überleben“, verteidigte sich die Musikerin, die mit ihrer Vorgeschichte in Sachen Authentizität und Credibility jedenfalls bei ihren Fans nur punkten kann. Der amerikanische Traum, bei Cardi B sieht man, dass er wahr werden kann.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.