Chrissy Teigen, 35, hat sich mit einem harten Schnitt von Twitter verabschiedet und ihren Account gelöscht. Das bislang um keinen Tweet verlegene, allemal twitterfreudige Model legte ihren Ausstieg in einer ganzen Kaskade sehr emotional gehaltener Posts dar: „Seit über zehn Jahren seid ihr meine Welt … Ich verdanke dieser Welt, die wir hier geschaffen haben, ehrlich gesagt, so viel. Ich betrachte wirklich so viele von euch als meine Freunde. Aber es ist Zeit für mich, mich zu verabschieden.“ Und tatsächlich, wer jetzt bei Twitter nach @chrissyteigen sucht, wird eine leere Seite vorfinden: „Dieser Account existiert nicht“.

Chrissy Teigen: „Der Schmerz ist zu viel für mich“

Zur Begründung führt Teigen an, dass ihr „Lebensziel“ immer gewesen sei „Menschen glücklich zu machen“. Das sei ihr bei Twitter allerdings nicht durchweg gelungen: „Der Schmerz, den ich fühle, wenn ich es nicht tue, ist zu viel für mich.“ Sie spielt damit offenbar auf negative Posts, insbesondere Hatespeech oder Bodyshaming an, Gehässigkeiten aller Art. Teigen hat mit ihrer offenherzigen, wortdrastischen Twitterlust immer provoziert und sich auch exponiert. So berichtete sie zuletzt in zahllosen Tweets – in Wort und Bild – von ihrer Fehlgeburt. Sie sei von dieser Zeit „tief verletzt“ und habe nicht gelernt, wie man „die Negativität ausblendet“.

Ihr Resümee: „Mein Wunsch, gemocht zu werden, und die Angst, Leute wütend zu machen, hat mich zu jemandem gemacht, für den ihr euch nicht angemeldet habt, und zu einem anderen Menschen, als als ich hier angefangen habe!“ Sie sei „nicht das schlagfertige Mädchen, als das ich immer dargestellt wurde, ich bin es einfach nicht … Ich habe meine Fehler im Laufe der Jahre und vor Hunderttausenden gemacht und wurde dafür zur Rechenschaft gezogen“. Teigen letzter Tweet war ein „<3“ – dann deaktivierte sie ihren Account.

Ob sie ihre Profile auf anderen Plattformen behalten will, sagte sie nicht. Auf Instagram hat sie 34 Millionen Follower.