Viele Kinder von Hollywood-Stars wachsen im Lichte der Öffentlichkeit auf. Sie werden auf Instagram gezeigt, mit auf die roten Teppiche genommen – das süße Familienleben lässt sich schließlich wunderbar zur Selbstvermarktung nutzen. Ans Eingemachte geht es dabei nur selten. Schließlich soll der schöne Schein gewahrt werden, dabei würde man viel lieber wissen, wie es die Stars mit dem Alltag und der Kindererziehung halten, als zu erfahren, dass die glamouröse Familie auch mal im Schlafanzug zusammen auf der Couch abhängt. Haben eigentlich alle Nannys? Sehen die ihre Kinder überhaupt, erleben sie die Kämpfe beim morgendlichen Anziehen, nehmen sie sich die Zeit, mit ihnen Hausaufgaben zu machen, sie vom Kindergarten abzuholen?

Attachment Parenting, Helicopter Parenting, Natural Parenting – verschiedene Erziehungskonzepte werden auch unter Hollywood-Schauspielern diskutiert. Wenige aber geben sich so offen über ihre Elternschaft wie etwa Reese Witherspoon. Die Oscar-Preisträgerin sprach im vergangenen Jahr über ihre Sorgen als junge Mutter. „Ich wurde schwanger, als ich 22 war, und ich wusste nicht, wie man Arbeit und Mutterschaft in Einklang bringt. Um ganz ehrlich zu sein – ich hatte Angst“, sagte die 45-Jährige, die damals noch nicht so berühmt war, als dass sie Forderungen hätte stellen können, etwa was die Nähe der Drehorte zu ihren Kindern angeht. Witherspoon lässt auch ein wenig über ihren Erziehungsstil wissen: Sie sei überzeugt, strenge Liebe sei die beste Liebe. Es gebe Regeln zu Hause, sie müsse ihre Kinder zum Beispiel oft daran erinnern aufzuräumen. Manchmal werde es dann auch etwas lauter.

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