Riley Keough, 31, musste im letzten Jahr einen schweren Schlag verkraften, als sich ihr Bruder Benjamin mit nur 27 Jahren in Kalifornien das Leben nahm. Eine schmerzhafte Erfahrung, sie weckte bei der Schauspielerin offenbar den Wunsch, sich eingehender mit dem Tod zu beschäftigen: Keough ließ sich zur Sterbebegleiterin ausbilden. Jetzt teilte sie per Instagram mit, dass sie ihre Ausbildung zu einer sogenannten Todesdoula abgeschlossen habe. Es sei wichtig, so die Tochter von Lisa Marie Presley, über das Sterben und den Tod mehr zu lernen – so wie wir uns ja auch eingehender mit der Geburt beschäftigten.

„Wir bereiten uns so rigoros auf unsere Ankunft vor, aber sind überhaupt nicht auf unsere Abreise vorbereitet“, beschreibt Keough den Widerwillen, Tod und Sterben in unser Leben einzubeziehen. Damit spricht die Enkelin von Elvis Presley ein zumeist verdrängtes Thema an, eine gesellschaftliche Tabuzone: „Uns wird beigebracht, dass der Tod ein morbides Thema ist. Oder wir haben solche Angst davor, dass wir nicht über ihn sprechen können. Dann passiert es uns tatsächlich, und wir sind sehr schlecht darauf vorbereitet.“ 

Keough zeigt sich vor diesem Hintergrund nun dankbar, ihren Teil dazu beitragen zu können, Menschen und deren Angehörige auf den Tod vorzubereiten. Sterbebegleiter stehen schwerstkranken Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zur Seite.