Um die Schauspielerin Emma Watson war es zuletzt merklich still geworden. Ihr letzter Instagram-Post datiert auf den Juni 2020, in der Bio steht nur eine kurze Notiz: „Emmas offizielle Instagram-Seite ist derzeit inaktiv und wird nicht aktualisiert.“ Auch auf Twitter herrschte fast neun Monate lang Funkstille – bis sich der 31-jährige „Harry Potter“-Star zu Beginn dieser Woche zurückmeldete.

„Liebe Fans“, schrieb Watson auf der Kurznachrichtenplattform, „Gerüchte darüber, ob ich verlobt bin oder nicht, oder ob meine Karriere ruht oder nicht, sind Möglichkeiten, jedes Mal Klicks zu erzeugen, wenn sich herausstellt, dass sie wahr oder unwahr sind.“ Wenn sie Neuigkeiten habe, das verspreche sie, werde sie diese mit ihren Fans teilen.

In der Zwischenzeit bedeute keine Nachricht von ihr, dass sie die Pandemie so verbringe, wie es die meisten Menschen tun – nämlich zum Beispiel damit, an der Herstellung von Sauerteigbrot zu scheitern. Und ansonsten: „Ich sorge mich um meine Lieben und tue mein Bestes, um nicht das Virus zu verbreiten, von dem immer noch so viele Menschen betroffen sind.“ Sie sende einen Dank an alle, „die so hart daran gearbeitet haben, dass wir sicher und gesund bleiben“.

Damit gibt die britische Schauspielerin ihren Fans nicht nur ein Update aus erster Hand, sie übernimmt auch wieder ein Stück mehr Kontrolle über den sie betreffenden Nachrichtenfluss. Wegen der langen Twitter-Pause hatten zuvor zahlreiche Gerüchte unter anderem über ein Karriereende kursiert. Seit neuestem soll die 31-Jährige zudem mit ihrem Freund, dem amerikanischen Geschäftsmann Leo Robinton, verlobt sein. Entsprechende Gerüchte hatte die Daily Mail in Umlauf gebracht.

Dabei hatte Watsons Manager bereits im Februar gegenüber Entertainment Weekly erklärt, dass es keine Pläne für ein Ende von Watsons Karriere gebe: „Emmas Social-Media-Konten ruhen, ihre Karriere jedoch nicht.“ Ihr bislang letzter Film war das Historiendrama „Little Women“ aus dem Jahr 2019. Im Juni 2020 wurde Watson, die mit der Rolle der Hermine Granger in den „Harry Potter“-Filmen schon als Elfjährige weltweit bekannt geworden war, in den Verwaltungsrat des französischen Mode-Konzerns Kering berufen.

Auf Twitter feierten Fans die Rückkehr ihres Lieblings mit Zehntausenden Likes – und mit Humor: „Wir wollen nur einen weiteren ‚Harry Potter‘-Film“, schrieb ein Nutzer.