Jane Fonda, 83, hat zwar „kein Verlangen mehr, eine intime Beziehung zu führen“, hängt aber immer noch erotischen Fantasien nach. Genauso sagte es die Schauspielerin jetzt dem Modemagazin Harper’s Bazaar und gab gleich ein Beispiel: „Ich treffe einen Professoren, einen Wissenschaftler, jemand von dieser Sorte, der wirklich in der Lage ist, eine Frau zu lieben, zu schätzen. Und ich würde dann sehen, ob ich mich gehen lassen kann. Ich denke schon!“

Mit Lust dem Leben anderer unterordnen

Allerdings macht Fonda eine Einschränkung: „Ich würde einen jüngeren Mann wollen. Ist das nicht schrecklich? Das hat was mit deren Haut zu tun.“ So wie ältere Männer sich mit jüngeren Frauen schmückten, weil das ihre Eitelkeit befriedige, wolle auch sie die Trophäe: „Ich will einen jüngeren, weil ich viel zu eitel bin!“ Apropos: „Ich bin sehr dankbar, dass ich mich nie wieder vor irgendjemandem ausziehen muss, auch nicht bei Kerzenlicht.“

In der Wirklichkeit bricht Fonda mit ihrem Titelbild auf „Harper’s Bazaar“ einen Rekord. Als älteste Frau aller Zeiten in der Geschichte des 153 Jahre alten Magazins. Im Heft lässt die Oscargewinnerin ansonsten noch einmal ihre gescheiterten Ehen und Beziehungen mit Männern Revue passieren: „Ich habe mir spät im Leben die schmerzhafte Tatsache eingestanden, dass ich nicht wirklich fähig bin, mich ganz einem anderen Menschen hinzugeben.“

Ihre Ex-Männer seien nicht schuld gewesen, versichert Fonda, sondern allein sie. Sie habe Schwierigkeiten mit der Intimität: „Ich wäre sofort geflüchtet, wenn ein Mann jemals von mir verlangt hätte, ich solle aus mir herauskommen.“ Außerdem fühle sie sich nur zu solchen Männern hingezogen, die ihr Neues beibringen und andere Leben führen. Dem könne sie sich mit Lust hingegeben, unterordnen: „In erster Linie möchte ich gefallen. Das ist ein Problem.“