Jenny McCarthy, 48, geht in Beziehungsangelegenheiten auf Nummer sicher und will nichts dem Zufall überlassen. Denn ihre Angst, die Sache zu vermasseln, sei einfach zu groß, offenbarte die Schauspielerin jetzt in der „Drew Barrymore Show“ und verriet auch gleich ihr offenbar erfolgreiches Rezept. McCarthy ist seit acht Jahren mit „meinem Traumprinzen“ zusammen, nämlich mit dem Schauspieler Donnie Wahlberg, 51: „Ich habe ihn so unglaublich geliebt und wollte auf keinen Fall mein Glück zerstören. Deshalb habe ich vorgeschlagen, dass wir zusammen zur Paartherapie gehen – ehe wir unseren ersten richtigen Streit haben.“

McCarty: „Miteinander sprechen, bevor die Probleme zu groß werden“

Denn McCarthy ist überzeugt: „Selbst Prince Charming und das Märchen kommen nicht ohne Arbeit.“ Kurzum, ohne harte Beziehungsarbeit kein Happy End. Allerdings war sie sich keineswegs sicher, ob Wahlberg ihr darin folgen wollte: „Er hätte denken können, ich bin verrückt.“ Doch im Nachhinein habe sich die Therapie als „unbezahlbar“ erwiesen: „Der Psychiater hat aus uns herausgeholt, wie wir uns bei einem Streit verhalten: Ob wir uns abschotten oder einander zuwenden. Und dann haben wir geneinsam eine Strategie entwickelt, wie wir miteinander sprechen können, im Gespräch bleiben, ehe Probleme zu groß werden.“

Durch die Therapie wurde McCarthy offenbar auch bewusst, was sie bislang falsch gemacht hatte. In ihren gescheiterten Beziehungen – sie war mit dem Regisseur John Mallory Asher verheiratet und lange mit dem Schauspieler Jim Carrey liiert – sei sie immer wieder in die gleiche Falle getappt: „Die Therapeutin meinte, dass ich eine Meisterin darin war, das schlechte Verhalten des Partners schönzureden.“ Das passiere ihr in der Ehe mit Wahlberg nun nicht mehr – weshalb „ich mein persönliches Märchen“ lebe. Einen weiteren Tipp für die Beziehungspflege hat das ehemalige Playmate auch noch parat: Sich öfters mal sagen, dass man sich liebt.

McCarthy und Wahlberg lernten sich 2013 kennen und sind seit 2014 verheiratet.