Kim Kardashian, 40, hat als Reality-Star, Influencerin und Unternehmerin in eigener Sache eine Menge erreicht. In diesem Jahr stufte das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes Kardashian als Milliardärin ein und nahm sie deshalb erstmals in die Liste der „The World’s Billionaires“ auf.

Diese Zusammenstellung versammelt weltweit alle Personen, deren geschätztes persönliches Vermögen eine Milliarde US-Dollar übersteigt – Diktatoren und Angehörige von Königshäusern ausgenommen. Kardashian befindet sich also seit kurzem in illustrer Gesellschaft von ultra-gut Betuchten wie Jeff Bezos, Bill Gates, Mark Zuckerberg oder Warren Buffett. Den Reichtum verdankt Kardashian vor allem ihren lukrativen Kosmetik- und Unterwäsche-Unternehmen KKW Beauty und Skims sowie den Einnahmen aus Reality-TV- und Werbeverträgen.

Wie aber passen in dieses Bild der reichen Aufsteigerin jene Medienberichte, die derzeit in mehreren US-Medien zu lesen sind? Demnach ist Kardashian im Streit um Lohnzahlungen von sieben ihrer Mitarbeiter verklagt worden. Die Hausangestellten werfen der 40-Jährigen unter anderem vor, Gehälter zu spät oder nicht korrekt gezahlt zu haben. Die Berichte, die etwa bei NBC News zu finden sind, beziehen sich auf Gerichtsdokumente, die am Montag beim Los Angeles County Superior Court eingereicht worden seien. Denen zufolge geht es in dem Rechtsstreit auch um Vereinbarungen zu Überstunden, gesetzlich vorgeschriebenen Pausen und Mahlzeiten, die nach Angaben der Angestellten nicht eingehalten wurden.

Sprecher von Kardashian weist die Vorwürfe zurück

In der Klage heißt es demnach: „Die Kläger haben nie eine Gehaltsabrechnung erhalten, wurden nicht in regelmäßigen Abständen bezahlt, erhielten nicht die erforderlichen Mahlzeiten und Ruhepausen, hatten nicht die Möglichkeit, alle ihre Stunden aufzuschreiben, wurden nicht für alle Stunden bezahlt.“ Weiterhin seien Arbeitskosten nicht erstattet und nicht alle Überstunden bezahlt worden. Die fragliche Arbeit habe im Haus des „Keeping Up With The Kardashians“-Stars in Hidden Hills stattgefunden, einer exklusiven Wohnanlage in den kalifornischen Santa Monica Mountains. Die Angestellten seien dort unter anderem für Reinigung und Instandhaltung zuständig gewesen.

Ein Sprecher von Kardashian wies die Vorwürfe zurück. Die 40-Jährige habe die Kläger über eine Agentur angestellt und könne nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wie diese ihre Geschäfte führe, zitierte NBC News aus einem Schreiben. „Kim hat noch nie einen Dienstleister nicht bezahlt und hofft, dass das Problem zwischen diesen Angestellten und dem Dienstleister, der sie eingestellt hat, bald einvernehmlich gelöst werden kann.“