Mila Kunis, 38, hat sich erstmals zum Krieg in der Ukraine geäußert. Mit ihrem Mann Ashton Kutcher, 44, rief die Schauspielerin zur Solidarität mit ihrer Heimat auf. Ihr Ziel sei es, über eine Fundraising-Plattform 30 Millionen Dollar für Flüchtlinge aufzubringen. Wenige Stunden nach dem Aufruf waren schon knapp drei Millionen Dollar zusammengekommen. In einem Video auf Instagram kündigten beide an, die wollen diese Summe nun verdoppeln und selbst drei Millionen zur Verfügung stellen.

Mila Kunis: „Russlands Angriff auf die Menschheit“

In dem Clip erklärt Kunis auch ihre Motive: „Ich wurde 1983 in Chernivtsi, Ukraine, geboren. Ich kam 1991 nach Amerika und habe mich immer als Amerikanerin betrachtet. Eine stolze Amerikanerin …  Aber heute war ich noch nie so stolz darauf, eine Ukrainerin zu sein.“ Die Ereignisse in der Ukraine seien verheerend, so Kunis weiter. „Es gibt keinen Platz auf dieser Welt für diese Art von ungerechtem Angriff auf die Menschheit.“

Das Paar möchte mit dem Spendenfonds die „Logistik“ unterstützen, wie Kutcher sagt. Aus dem Grund gingen die eingesammelten Gelder an die Speditionsplattform Flexport.org, die Hilfslieferungen an Flüchtlingslager in Polen, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Moldawien organisiere, sowie an den Wohnungsvermittler Airbnb.org, der Geflüchteten aus der Ukraine eine kostenlose Kurzzeitunterkunft zur Verfügung stelle.

Viele Menschen hätten alles zurücklassen müssen, um sich in Sicherheit zu bringen, so Kunis. Die geflüchteten Menschen bräuchten Unterkünfte und Hilfsmittel. Mit ihrer Aktion wollten sie eine „unmittelbare Auswirkungen auf die Flüchtlingssituation“ erreichen. Die beiden ausgewählten Unternehmen würde vor Ort unbürokratische „Soforthilfe für diejenigen leisten, die sie am dringendsten benötigen“.