Berlin - Gerade erst war sie nach langer Abwesenheit nach Monaco zurückgekehrt – doch von Erleichterung keine Spur. Alles, was man seither von Fürstin Charlène hört, bereitet eher Anlass zur Sorge. Nachdem in dieser Woche bereits mitgeteilt wurde, dass die 43-Jährige nicht am monegassischen Nationalfeiertag an diesem Freitag teilnehmen werde und sie sich auch sonst nicht in der Öffentlichkeit blicken ließ, verriet Fürst Albert II. nun, dass seine Frau das Fürstentum schon wieder verlassen hat.

Charlène werde „in einer Einrichtung außerhalb von Monaco“ behandelt, sagte das 63-jährige Oberhaupt der Familie Grimaldi dem Magazin People. Die Entscheidung, nur wenige Tage nach ihrer Rückkehr ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, traf das Paar gemeinsam, unterstützt von Charlènes Brüdern, hieß es. Albert sagte in dem Interview, seine Frau leide unter einer schweren „Erschöpfung, sowohl emotional als auch körperlich“. Ihre Genesung werde mindestens mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Die 43-Jährige war in der vergangenen Woche nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in ihrer südafrikanischen Heimat nach Monaco zurückgekommen. Auf Instagram hatte sie nach ihrer Rückkehr ein Foto von sich, ihrem Mann und den gemeinsamen Zwillingen veröffentlicht. Sie trägt darauf als einzige eine Corona-Schutzmaske. Das sei ein schöner Tag heute, schrieb sie dazu: „Danke euch allen, dass ihr mich stark gemacht habt.“

Charlènes Rückkehr nach sechs Monaten in Südafrika sei in den ersten Stunden ziemlich gut gelaufen, berichtete Albert jetzt, „und dann wurde ziemlich offensichtlich, dass es ihr schlecht ging“. Zu den anhaltenden Gerüchten, dass sich das Paar mitten in einer Ehekrise befinde, sagte er: „Ich werde das wahrscheinlich mehrmals sagen, aber das hat nichts mit unserer Beziehung zu tun. Ich möchte das sehr deutlich machen. Das sind keine Probleme in unserer Beziehung, nicht in der Beziehung zwischen Mann und Frau. Es ist von anderer Natur.“

Die Fürstin hatte sich bereits in Südafrika wegen einer schweren Hals-Nasen-Ohren-Infektion behandeln lassen, die sie sich im Mai zugezogen hatte. In diesem Zusammenhang war sie zweimal operiert worden. Ihr Mann hatte sie im Sommer mit den sechsjährigen Kindern Jacques und Gabriella in Südafrika besucht.

AP/Daniel Cole
Plakate für Charlène: Jacques and Gabriella schicken ihrer Mutter Grüße in die Klinik.

Das Paar ist seit 2011 verheiratet. Während der Zeremonien zum Nationalfeiertag ließ sich Albert am Freitag mit den Zwillingen auf dem Balkon des Fürstenpalastes sehen. Die Kinder hielten Nachrichten für ihre Mutter hoch: „Wir vermissen dich“ und „Wir lieben dich.“