Es ist jetzt knapp drei Wochen her, dass das Hollywoodpaar Michael Douglas, 76, und Catherine Zeta-Jones, 51, Grund hatte zu feiern. „Herzlichen Glückwunsch an Carys und die gesamte Klasse von 2021! Deine Mama und ich sind so stolz auf dich! Wir lieben dich so sehr und freuen uns so sehr auf deine Zukunft, denn das Beste kommt noch! Papa hat Grund zu feiern“, schrieb der Schauspieler anlässlich des Highschool-Abschlusses seiner 18-jährigen Tochter Carys auf Instagram.

Zeta-Jones pflichtete auf ihrem Account bei, dass sie ungeheuer stolz seien. Carys habe ihr internationales Abitur mit Auszeichnung bestanden. Auf dem beigefügten Foto sind die Eltern mit ihren beiden gemeinsamen Kindern, Tochter Carys und Sohn Dylan, 20, zu sehen. Oscar-Preisträger Douglas, der mit Filmen wie „Wall Street“, „The Game“ und „Falling Down“ Erfolge feierte, hat insgesamt drei Kinder. Sohn Cameron, 42, stammt aus seiner ersten Ehe mit der Filmproduzentin Diandra Luker.

In der „Kelly-Clarkson-Show“ stellte sich jetzt heraus, dass Michael Douglas noch Redebedarf hatte, was die Schulabschlussfeier seiner Tochter angeht. Der 76-Jährige war braungebrannt aus Spanien zugeschaltet. Er erinnere sich gern an die Veranstaltung, allerdings sei sein Vaterstolz ein wenig gedämpft worden, als er beim Rausgehen von anderen Eltern für den Großvater seiner 18-Jährigen gehalten wurde.

Sie hätten ihm gratuliert und zu ihm gesagt: „Sie müssen so stolz auf ihre Enkelin sein.“ Autsch! „Da frage ich mich schon, soll ich das persönlich nehmen“, erklärte Douglas seiner Gastgeberin Clarkson, beide mussten allerdings ob dieser Episode herzlich lachen. Der Schauspieler entschied sich spontan für eine charmante Strategie, wie er erzählte. Mit bühnenreifem Pokerface bedankte sich der „Großvater“, ohne sich etwas anmerken zu lassen: „Die anderen Eltern wollten ja nur nett sein und ich wollte sie nicht bloßstellen, indem ich sie korrigiere.“

Auf die Frage von Kelly Clarkson, ob er und seine Frau vorbereitet seien, nun „Empty Nesters“ zu sein und damit den Weggang der Kinder aus dem elterlichen Haus emotional verkraften zu können, gab sich Douglas nachdenklich. Natürlich stelle sich die Frage, worüber man sich nun unterhalten solle, wenn vorher oft die Kinder die Gespräche bestimmten. Aber immerhin könne man nun langsam wieder reisen und auch sonst gibt sich Douglas zuversichtlich: „Wir werden okay sein.“ Immerhin warten noch schöne Aufgaben, denn der Hollywoodstar ist ja tatsächlich nicht nur Vater, sondern eben auch Opa. Sein ältester Sohn Cameron ist kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden: „Es ist schön zu sehen, wie er sich jetzt mit denselben Problemen herumschlägt wie ich damals mit ihm“, so Douglas. Er müsse dann oft lächeln, könne aber die Enkel einfach wieder abgeben, wenn’s zu anstrengend wird. Großvater sein hat eben auch seine Vorzüge.