Berlin - Seit fünf Monaten kann man sich auf YouTube die Dokumentation „This is Paris“ anschauen. Fast 20 Millionen Mal ist der Film aufgerufen worden, der mit seinem deutschen Untertitel „Die wahre Geschichte von Paris Hilton“ suggeriert, man wisse nach einer Stunde und 45 Minuten, wer sich hinter der Fassade einer Frau verbirgt, die man in den vergangenen 20 Jahren so oft gesehen hat, dass es einem manches Mal auch zu viel werden konnte. Paris auf allen Kanälen, ihre Omnipräsenz hat sie selbst vorangetrieben, als wäre es ihre einzige Bestimmung im Leben. Model, Sängerin, Schauspielerin, Geschäftsfrau, Reality-Star, It-Girl, Partygirl, Society-Girl ... Kein Wunder, dass man am Ende nicht mehr wusste, mit wem man es eigentlich zu tun hat. In der Doku sagt Hilton, dass sie selbst nicht wisse, wer sie sei. „Sorry, ich bin es so gewohnt, eine Figur zu spielen, dass es hart für mich ist, normal zu sein. Immer wenn die Kamera angeht, werde ich zu jemand anderem.“

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