Prinz Philip, 99, hat einen medizinischen Eingriff am Herzen überstanden. Das teilte am Donnerstag der Buckingham-Palast mit. „Der Herzog von Edinburgh hat gestern im St.-Bartholomäus-Krankenhaus einen erfolgreichen Eingriff wegen einer Vorerkrankung am Herzen überstanden“, heißt es in der Erklärung. Der Prinz solle zur Erholung und weiteren Behandlung allerdings noch für einige weitere Tage im Krankenhaus bleiben.

Aus einer „Vorsichtsmaßnahme“ wurde eine Herzoperation

Der Ehemann von Königin Elizabeth II., 95, wird seit dem 16. Februar im Krankenhaus behandelt. Zunächst hieß es in gewohnt abwiegelnder Weise aus dem Palast, es handle sich um eine reine „Vorsichtsmaßnahme“. Einige Tage später war dann allerdings schon von einer Infektion die Rede. Am Montag schließlich wurde Philip ins St.-Bartholomäus-Krankenhaus in London verlegt, das vor allem als Herzzentrum internationales Renommee besitzt.

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Journalistischer Andrang vor dem St Bartholomew’s Hospital in London.

Die Queen und die Familie nahmen währenddessen weiter offizielle Termine wahr, Prinz Charles besuchte seinen Vater zwischendurch im Krankenhaus. Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich der Prinzgemahl weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Er hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden.