Chris Evans, 40, hatte im letzten Jahr einfach nur Pech. Eigentlich sollte der Schauspieler zum „Sexiest Man Alive“ gewählt werden und war so auch schon auf dem Cover des People Magazine platziert, aber dann passierte ein Missgeschick, das als „Penis Pic“ die Runde machte: In einer Instagram-Story lud er anstatt eines harmlosen, mehr oder weniger jugendfreien Videos die falsche Datei hoch – ein Nacktfoto von sich. Evans löschte das Bild nur wenige Minuten danach, aber da war es schon zu spät und etliche Screenshots davon gingen viral durchs Internet.

Sexy: Chris Evans bietet sehr viel mehr als bloß Muskeln

Und so wurde „Captain America“ kurzfristig vom Cover geworfen – und der Kollege Michael B. Jordan erhielt die Auszeichnung. Offiziell dementierte People alle Gerüchte, Jordan sei nur der Ersatzmann gewesen. Wie auch immer: Die Kür des „Sexiest Man Alive“ steht auch in diesem Jahr wieder an und sollte eigentlich am kommenden Dienstag (9. November) verkündet werden. Eigentlich: Die gewöhnlich bestens informierte Klatschseite der News York Post enthüllte jetzt unter Berufung auf zahlreiche Quellen, dass Evans den Titel nun doch bekommen werde.

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Ein gut trainierter Body: Ist das sexy? Chris Evans in seiner Rolle als Captain America.

Dass es sich dabei um keinen Klatsch oder Tratsch handelt, mag wohl aus dem Umstand ersichtlich sein, dass People kein Dementi veröffentlichte und der fragliche Artikel unverändert immer noch auf der Site steht. Und doch könnte Evans infolge des Leaks – immerhin ja eine veritable Spielverderberei – erneut den Titel verlieren. Er würde das wohl mit Fassung tragen: Im vergangenen Jahr warb er nach seinen Fauxpas in einem weiteren Post für die US-Präsidentenwahl: „Wo ich nun eure ungeteilte Aufmerksamkeit habe … geht WÄHLEN!“

Das ist praktizierte Selbstironie für den guten Zweck. Und wäre in seiner Sexyness gewiss preiswürdig, sehr viel preiswürdiger als Evans derzeit etwas zerzauster Bart und die gut trainierten, gewiss beeindruckenden, aber nicht sonderlich originellen Muskeln.