Berlin - Dieser Vorgang hat Seltenheitswert und deutet darauf hin, dass man im schwedischen Königshaus nicht amüsiert ist über die Gerüchte, die in Bezug auf Kronprinzessin Victoria und ihren Mann Prinz Daniel zuletzt die Runde machten. Die 44-Jährige hat zu diesen Gerüchten bezüglich einer Trennung des Paares nun in einem schriftlichen Statement Stellung genommen.

„Uns ist bekannt geworden, dass es eine umfangreiche negative Verbreitung von Gerüchten über unsere private Beziehung gibt. Vorwürfe über Verrat in der Beziehung und eine bevorstehende Scheidung machen die Runde. Gerüchte und Spekulationen kommentieren wir im Normalfall nicht. Aber zum Schutz unserer Familie möchten wir ein für alle Mal klarstellen, dass die Gerüchte, die sich jetzt verbreiten, völlig unbegründet sind“, heißt es in der Stellungnahme, die Victoria und Daniel auch auf ihren Social-Media-Kanälen verbreiteten und für die sie viel Zuspruch erhielten.

Das Paar zeigte sich auch auf einem gemeinsamen Foto, auf dem sie fest Seite an Seite stehen und in die Kamera lächeln. Die Thronfolgerin ist seit 2010 mit dem 48 Jahre alten Prinz Daniel verheiratet. Die beiden hatten sich im Sportclub des früheren Unternehmers und Fitnesstrainers kennengelernt. Damals war die schwedische Presse nicht gerade gnädig mit dem Auserwählten der ältesten Tochter von König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia. Daniel Westling, so sein bürgerlicher Name, wurde aufgrund seiner Herkunft aus der Provinz und seines Berufs als „ungebildet“ und als „nicht standesgemäß“ dargestellt.

Die Beziehung aber blieb bestehen. Die Hochzeit in der Stockholmer Nikolaikirche wurde von vielen Adelsfans als Traumhochzeit und als Happy End nach vielen Schwierigkeiten gefeiert. Daniel und Victoria haben zwei Kinder: 2012 kam Tochter Estelle zur Welt, vier Jahre später Sohn Oscar.

Zuletzt hatten die Trennungsgerüchte zugenommen, vor allem auf Klatschportalen wie StoppaPressarna.se. Die royale Kommunikationsmanagerin Margareta Thorgren sagte dem schwedischen Sender SVT, das Paar habe sich für das ungewöhnliche Statement entschieden, um den Gerüchten ein Ende zu setzen. Diese seien einfach nicht verschwunden, obwohl sie in seriösen Medien bereits dementiert worden seien.