Berlin - Carla Bruni hat in ihrem Leben schon eine Menge Rollen übernommen. Als Model lief sie für Valentino und Yves Saint Laurent über den Catwalk, als Schauspielerin stand sie für Robert Altman vor der Kamera, als Chansonsängerin, Komponistin und Texterin stürmte sie die französischen Charts. Den größten oder doch zumindest öffentlichkeitsträchtigsten Coup aber landete die gebürtige Italienerin im Jahr 2007. Damals kamen erstmals Gerüchte auf, Bruni sei mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy liiert. Kurz vor Weihnachten wurde das Paar dann bei einem gemeinsamen Ausflug ins Disneyland von Fotografen abgelichtet. 

Es gab im Anschluss noch einige Verwirrungen auf diplomatischer Ebene, bei Besuchen in Ländern, in denen unverheiratete Paare als ein schlechtes moralisches Beispiel gelten. Doch damit war spätestens nach der Eheschließung im Februar 2008 im Élysée-Palast Schluss. Bruni hatte nun eine weitere Rolle übernommen, die der Première Dame, der Präsidentengattin. Beobachter trauten der Beziehung anfangs keine lange Lebensdauer zu, schließlich war Bruni umtriebig unterwegs, Sarkozy bereits zweimal verheiratet gewesen. Inzwischen ist Sarkozys Präsidentschaft längst Geschichte – aber die Ehe hält. Auch wenn es in französischen Gesellschaftsmagazinen zuletzt immer wieder Spekulationen über eine Trennung des Paares, das eine gemeinsame Tochter hat, gab.

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