Justin Bieber, 27, möchte in Saudi-Arabien auftreten und bringt damit die moralischen Koordinaten des Popgeschäfts etwas durcheinander. Der kanadische Sänger plant ein Konzert in der Küstenstadt Dschidda am 5. Dezember, und zwar am Rande eines dort stattfindenden Formel-1-Rennens. Nun drängt ihn die Verlobte des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi, den Auftritt abzusagen. „Singe nicht für die Mörder meines geliebten Jamal“, schrieb Hatice Cengiz in einem Beitrag für die Washington Post. Khashoggi war 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Spezialkommando aus Riad getötet worden, als er Papiere für seine Hochzeit abholen wollte.

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