Berlin - Die Ehe von Ben Stiller, 56, und seiner sechs Jahre jüngeren Frau und Schauspielkollegin Christine Taylor hielt 17 Jahre. Das Paar hatte sich 1999 bei Dreharbeiten kennengelernt und ein Jahr später geheiratet. Doch im Mai 2017 gaben die Eltern einer Tochter und eines Sohnes ihre Trennung bekannt: „Mit großer Liebe und Respekt füreinander und den 18 Jahren, die wir als Paar zusammen verbracht haben, haben wir die Entscheidung getroffen, uns zu trennen“, hieß es damals in einer gemeinsam verfassten Erklärung. Ein schwerer Schlag für den „Zoolander“-Star, der lange Jahre zu den Top-Verdienern Hollywoods zählte und neben seinen unzähligen Auftritten als Schauspieler auch als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor tätig ist.

Schicksalsschläge und Flops an der Kinokasse

Stiller hatte in den Jahren zuvor schon einige Tiefschläge wegstecken müssen: 2014 wurde er wegen einer aggressiven Form von Prostatakrebs behandelt. 2015 starb seine Mutter Anne Meara im Alter von 85 Jahren nach einem schweren Schlaganfall. Im darauffolgenden Jahr floppte der zweite Teil der Komödie „Zoolander“ spektakulär.

Das Ehe-Aus muss sich vor diesem Hintergrund besonders heftig ausgenommen haben – zumal mit Teenagerkindern, die die Trennung der Eltern verarbeiten müssen. Und mit der Weltöffentlichkeit, die bei prominenten Paaren stets live dabei ist.

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Familie Stiller: Ben Stiller mit seiner Frau und den Kindern Quinlin und Ella im Jahr 2013 in Los Angeles.

Doch dann kam die Pandemie – die für die Familie Stiller zum Glücksfall wurde. Als es mit Corona losging, entschieden sich die bereits getrennt lebenden Eltern, dass es für alle am besten wäre, zunächst wieder zusammen im Haus der Familie zu wohnen.

Denn nur so, erzählte Stiller im Magazin Esquire, hätten die Kinder im Lockdown auch beide Elternteile sehen können. Er zog also wieder zu Hause ein. „Das hat sich dann im Laufe der Zeit entwickelt“, sagte er. „Wir wurden getrennt und kamen wieder zusammen und wir sind glücklich darüber. Es war wirklich wunderbar für uns alle. Unerwartet und eines der Dinge, die aus der Pandemie hervorgegangen sind.“

Die wiederentdeckte Liebe in Zeiten der Pandemie – vielleicht sollten Ben Stiller und Christine Taylor bald einen Film darüber machen. Ein bisschen Aufbauendes kann in diesen Zeiten nicht schaden.