Vogelsang - Plötzlich waren sie weg. Das bekommt man zu hören, wenn man in Vogelsang nach den russischen Nachbarn fragt. Wobei man gar nicht groß fragen kann, denn der Ort am Bahngleis zwischen Zehdenick und Templin hat nur 76 Einwohner. Ein paar Gehöfte rechts und links der B109, und schon ist man durch. Es gab aber noch ein anderes Vogelsang, dessen Adresse sich mit kyrillischen Buchstaben schrieb. Es lag nördlich des Dorfes in einer Krümmung der Havel, die sich hier jung und frisch durch die Landschaft der Uckermark schlängelt.