Chris Dercon, der Intendant der Volksbühne, redet gern öffentlich, Aussagen sind ihm aber nur schwer zu entringen. Am Dienstag hat es der Radiojournalist Alfred Eichhorn im Brecht-Haus versucht. Er hat viele beeindruckende Lebensstationen von Dercon, Zitate aus Zeitungen sowie aus dem Programmheft der Volksbühne auf Karteikarten geschrieben und noch einmal für alle die von jeder aktuellen Debatte unbefleckte Grundfrage gestellt: „Ein Ausstellungsmacher als Theaterintendant?“

Unsere Leser wissen, wie das im Fall von Dercon bisher funktioniert, nämlich gar nicht gut, und deshalb springen wir sofort wieder in die Begriffsarbeit, mit der die neue Volksbühne ihr Tun rechtfertigt, das man nicht anders denn als Abwicklung eines Schauspieltheaters im Ensemble- und Repertoirebetrieb nennen kann. 

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