Volksbühne zeigt aus Solidarität Handy-Videos aus dem Iran

Die Berliner Volksbühne will mit einer Sonderveranstaltung Solidarität mit den protestierenden Menschen im Iran zeigen. Am 23. November werde das Haus Zusamm...

Berlin-Die Berliner Volksbühne will mit einer Sonderveranstaltung Solidarität mit den protestierenden Menschen im Iran zeigen. Am 23. November werde das Haus Zusammenschnitte von Handy-Videos aus dem Iran zeigen, die die dortigen Proteste dokumentierten, teilte das Theater am Freitag mit. Die Zusammenschnitte würden von der iranischstämmigen Regisseurin Sepideh Farsi angefertigt, die überwiegend im Frankreich lebt. Anschließend soll es eine Diskussion unter anderem mit Farsi, der Autorin und Reporterin Düzen Tekkal und der deutsch-iranischen Schauspielerin Melika Foroutan als Moderatorin geben. Danach werde Farsis Film „Tehran Without Permission“ aus dem Jahr 2009 gezeigt, ein Porträt der iranischen Hauptstadt, den die Regisseurin ausschließlich mit Handykamera gedreht habe.

Im Iran gibt es seit Wochen Proteste gegen den repressiven Kurs der Regierung und das islamische Herrschaftssystem. Auslöser war der Tod von Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte sie festgenommen, weil sie gegen die islamischen Kleidungsvorschriften verstoßen haben soll. Sie starb in Polizeigewahrsam.