In den Wäldern röhren zur Zeit nachts die Hirsche. Und wenn das Herbstwetter einsetzt, wird es vielleicht endlich Pilze geben. Man kann am Feuer sitzen und Stockbrot rösten und in den Seen noch eine ganze Weile schwimmen. Wer wäre jetzt nicht gerne dort, auf dem Land, und hätte einen eigenen Garten... 

Ein saniertes Haus mit großem Grundstück bekommt man in Mecklenburg  für den Preis, den man für eine Einraumwohnung in Berlin-Mitte bezahlt. Und dann ist da noch der Berliner Künstler, der  für einen Euro ein Rittergut in diesem thüringischen Dorf gekauft hat, und es seither verrotten lässt, während die Bewohner des Dorfes keinen Raum haben, in dem sie sich treffen können. Spricht man vom Land, spricht man von der Sehnsucht. Von all dem, was nicht ist: nicht in der Stadt und nicht mehr auf dem Dorf.

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