Bronzefigur des britischen Sklavenhändlers Edward Colston, nachdem sie am Hafen von Bristol aus dem Wasser gezogen wurde.
Foto: Bristol City Council/AP/dpa 

Berlin - Ästhetisch betrachtet ist es ein unheimliches Bild: Am Hals befestigte Schlingen reißen eine menschenförmige Statue von ihrem Sockel, Leute schleifen sie über die Straße und versenken sie jubelnd im Hafen. Was den Szenen von Bristol ihren revolutionären Wind einhaucht, ist der Kontext, dem sie entspringen. Sie sind ein Aufschrei gegen eine Ära der Ignoranz, des „Whitewashing“ der Geschichte. 

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