Berlin - Rap und Klassik zur Sommersonnenwende: Bei der Fête de la Musique hatten Musikfans in Berlin nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen am Dienstag wieder die Qual der Wahl. In der ganzen Stadt standen bei dem „Umsonst & Draußen-Festival“ nach dem Auftakt am Montagabend viele Konzerte auf dem Programm. Das musikalische Spektrum reichte dabei von Funk bis Jazz, Blues bis Indie-Pop und Hiphop bis Reggae. Chöre und Brass-Bands waren ebenso vertreten wie Rapper, Swing-Orchester, Bossa-Nova-Formationen und eine Dudelsackgruppe.

Konzerte gab es in Parks, auf der Straße, in Biergärten, in Kirchen, in der Kulturbrauerei und auch am Brandenburger Tor. Am Berliner Wahrzeichen waren schon am frühen Abend Hunderte von Menschen zusammengekommen - erst um Musik nur zu hören, für den späteren Abend war dann Mitsingen beim Karaoke gefragt.

Die Idee zu dem Festival entstand 1982 in Frankreich. In diesem Jahr wird die Fête de la Musique also zum 40. Mal gefeiert. Der Musikevent hat international seinen festen Platz am Tag des kalenderarischen Sommerbeginns. Insgesamt waren in Berlin mehr als 300 Veranstaltungen geplant.