Berlin - Kulturwissenschaftler Gerrit Verhoeven, 40, forscht an der Universität Antwerpen über das Alltagsleben in früheren Zeiten. Mit den Reisegewohnheiten gut betuchter junger Menschen im 17. und 18. Jahrhundert, der sogenannten Grand Tour, einer frühen Variante des Austauschprogramms Erasmus, hat er sich ebenso befasst wie mit Fingerfood in der damaligen Zeit. Zuletzt erregte er Aufsehen mit einer Studie über Schlafgewohnheiten in der Handelsmetropole Antwerpen im 18. Jahrhundert: „(Pre)Modern Sleep. New Evidence from the Antwerp Criminal Court (1715–1795)“ – dt.: „(Vor-)Moderner Schlaf. Neue Erkenntnisse aus Kriminalakten in Antwerpen“ –, lautet der Titel der Untersuchung. Ein Interview über die Kulturgeschichte des Schlafs, wechselnde Nachtruhe und die schleichende Dominanz der Uhr im Alltagsleben.

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