Das Werk „Riding Around“ des US-Malers Philip Guston aus dem Jahr 1969 zeigt Mitglieder des rassistischen Ku-Klux-Klan 
Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

London - All diejenigen, die in der „Cancel Culture“ einen Angriff auf die freie Rede sehen und in der gedankenfaulen Floskel der „politischen Korrektheit“ den Abgrund des Liberalismus, werden hieran ihre helle Freude haben: Eine Ausstellung des US-Künstlers Philip Guston („Philip Guston Now“), die im Juni in der National Gallery of Art in Washington eröffnet und anschließend in Houston, Boston und der Tate Modern gezeigt werden sollte, wird um vier Jahre verschoben. Der Grund? Es bestehe die Gefahr, dass man Gustons Gemälde missinterpretiert, so sagte eine Sprecherin der National Gallery of Art. Man wolle „schmerzhafte“ Erfahrungen vermeiden, die die Bilder bei Betrachtern hervorrufen könnten.

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