BerlinVon Schweden lernen heißt sehen lernen. Nein, nicht „siegen“ wie in dem alten Spruch mit der Sowjetunion, der sich nur zu Gorbatschows Zeiten als vernünftig erwiesen hat. Schweden zeigt, wie ein Filmfestival auch unter Corona-Bedingungen ein Publikum vor Ort erreichen kann. Das 44. Göteborg Filmfestival, angesetzt vom 29. Januar bis zum 8. Februar in digitaler Form, plant mit Zuschauern im Kino. Man kann sich jetzt dafür bewerben.

Sechzig Filmpremieren in einer Woche sind versprochen. Allerdings gilt das Angebot nur für sehr, sehr wenige Filmfreunde. Wie am Montag bereits von dpa vermeldet, wird unter den Bewerbern eine Person ausgewählt, die auf der Leuchtturminsel Pater noster die meerumtoste Einsamkeit im Kino genießen kann. Außerdem nehmen das Veranstaltungszentrum Scandinavium in Göteborg und das Draken Cinema je einen Filmfan für die Festivalwoche auf.

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