BerlinDie Forderung der Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters, zu prüfen, „ob die geltenden Satzungen und Gesellschafterverträge der Bayreuther Festspiele heute noch zeitgemäß sind“, löst auch einige Tage nach Bekanntwerden Ratlosigkeit aus. Zwar ist ihr die Leiterin der Festspiele, Katharina Wagner, zur Seite gesprungen: Sie sei erfreut, dass die Staatsministerin „die seit Jahren auch von mir infrage gestellten, veralteten Strukturen erneuern möchte“. Beide erklären, dass es dabei um das künstlerische Niveau gehe. 

Bei allem Lob und Dank, den Grütters Katharina Wagner für das zollt, was sie schon verändert hat – Kinderoper, Übertragungen in Kinos, Gesprächs- und Konzertformate –, habe es in der künstlerischen Leistung „manchmal doch Reibungsverluste gegeben“.

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