Mein Mann und ich laufen den Camino de Santiago, auch Jakobsweg genannt. In Deutschland kennt man den vor allem durch Hape Kerkeling. Sein Buch „Ich bin dann mal weg“ entfachte einen wahren Pilger-Boom. Später wurde aus dem Buch ein Film. In dem läuft Schauspieler Devid Striesow lächelnd durch sonnig blühende Landschaften und findet sich selbst. Die Realität sieht (natürlich) anders aus. Sintflutartiger Regen, Schnee- und Hagelschauer, wüstenähnliche Hitze. Auf unseren knapp 400 Kilometern Fußweg bleibt uns kein Wetterphänomen erspart. Hinzu kommen volle Unterkünfte und geschlossene Geschäfte. Zwei Jahre Corona haben nicht wenigen von ihnen den Garaus gemacht. Die Suche nach Essen gestaltet sich dadurch schwierig. Der Film zeigt von all dem nichts.

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