Warum das Berliner African Book Festival ein Ex-Al-Kaida-Mitglied zum Kurator macht

Stefanie Hirsbrunner vom Trägerverein Interkontinental antwortet auf Vorwürfe. Sie stellt die Literatur von Mohamedou Ould Slahi Houbeini ins Zentrum. 

Mohamedou Ould Slahi saß 14 Jahre unrechtmäßig im Gefangenenlager Guantanamo. Szene aus dem Dokumentarfilm „Slahi und seine Folterer“.
Mohamedou Ould Slahi saß 14 Jahre unrechtmäßig im Gefangenenlager Guantanamo. Szene aus dem Dokumentarfilm „Slahi und seine Folterer“.Jörg Gruber/NDR

Nicht lange, nachdem das Berliner African Book Festival bekannt gegeben hat, wer das Programm für das diesjährige Festival vom 25. bis 27. August kuratiert, nämlich der Schriftsteller Mohamedou Ould Slahi Houbeini, veröffentlichte die Tageszeitung taz einen Artikel, der Bedenken hinsichtlich dessen Vergangenheit formuliert. Der Mauretanier, der einst Mitglied der Terrororganisation Al-Kaida war, war anschließend 14 Jahre lang unrechtmäßig in Guantanamo interniert, u.a. weil US-Geheimdienste eine Verbindung zu den  Terroranschlägen vom 11. September für möglich hielten. Dies konnte nicht bewiesen werden. Was aber hat das Literaturfestival dazu gebracht, ihn in diesem Jahr zum Kurator zu berufen?

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