Donald Trump ist bekannt für seine protzigen Auftritte, für sein Selbstbewusstsein, für seine megalomanen Inszenierungen. Insofern kann es kein Zufall sein, dass der scheidende US-Präsident an Thanksgiving seine Ansprache an die Presse vor einem Mini-Tisch formulierte, just in dem Moment, als er bestätigte, dass er das Weiße Haus verlassen wolle – sollte das Wahlkollegium für seinen Kontrahenten Joe Biden stimmen.

Kulturwissenschaftler und jene, die das semiotische Lesen von Alltagszeichen als ihr Hobby begreifen, schrecken hier sofort auf – wie dies etwa ein Autor der britischen Tageszeitung „The Guardian“ tat. Der Journalist Jonathan Jones fragte in einem Artikel: „Hat der Präsident mit der Wahl seines Tisches – also mit einer Designbotschaft – vielleicht seine Wahlniederlage zugegeben?

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