Der Mann ist Steuerberater und Hobbybastler, handwerklich offenbar unbegabt, denn er hat sich einen Schraubenzieher in den Oberschenkel gerammt. So beginnt ein Handlungsstrang bei „In aller Freundschaft – die jungen Ärzte“: mit der Einlieferung des Bastlers in eine Erfurter Klinik, die Schauplatz der ARD-Serie ist. Der Mann wird auf einer Trage in die Rettungsstelle gerollt. Sofort nehmen sich zwei Mediziner seiner an. Man könnte meinen, sie hätten auf diesen einen Patienten gewartet. Jedenfalls sind keine weiteren Notfälle zu sehen. Kein Flur, auf dem sich Liege an Liege reiht. Keine Pflegekraft, die vor lauter Arbeit nicht weiß, wohin sie zuerst laufen soll. Keine Unterbesetzung. Keine Überforderung. Die Szenerie strahlt aus: Alles wird gut.

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