Einen präsenten Chefredakteur wünscht sich Julia Jäkel für den Stern, sagte die Vorstandschefin von Gruner + Jahr am Donnerstag vor der versammelten Redaktion. Einen, der dem Druck, dem ein Stern-Chef ausgesetzt ist, standhält; einen, der aus der Reporterwelt kommt, die Ärmel hochkrempelt und mit seiner Mannschaft zusammenarbeitet, anstatt sich abzukapseln. Der Stern selbst soll in ihren Augen für engagierten Journalismus stehen, relevant und angriffslustig sein, die Leute sollen reden über das, was im Stern steht. Es war ein Prozess über Monate, heißt es im Umfeld des Vorstands, Julia Jäkel habe sich lange angesehen, wie es beim Stern zugeht, nicht zuletzt hat sie in dieser Zeitung darüber gelesen. Schließlich entschied sie, die Chefredaktion neu zu besetzen und dem bisherigen zu sagen: Sorry, Dominik, es musste sein.

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