Nelson Müller
Nelson Müller
Foto: dpa/Daniel Reinhardt

Nelson Müller (41) sieht in der aktuellen Rassismusdebatte die Gefahr einer dauerhaften Opferrolle für Schwarze in Deutschland. „Ich glaube auch, dass es wichtig ist, in die Vergangenheit zurückzugehen, den Kolonialismus aufzuarbeiten, aber ich glaube gleichzeitig, dass es die Gefahr gibt, dass dunkle Menschen immer in so einer Art Opferrolle bleiben“, sagte der TV-Koch und Autor jetzt der Süddeutschen Zeitung. Müller wollte damit offenkundig auf das Problem hinweisen, das trotz aller guten und also aufklärerischen Absichten in den gegenwärtigen Diskussionen entstehen kann – die stereotype Zuschreibung von Ohnmacht und die rassistische Bestätigung des Status quo.

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