Berlin - Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat jetzt einstimmig entschieden: Fürs Erste bleibt der 1935 von Preußen erworbene Welfenschatz weiter im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Die Verhandlung über den seit 2008 bekannten Anspruch dreier Erben von Kunsthändlern, diesen einzigartigen Bestand mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunstwerke aus dem Berliner Kunstgewerbemuseum an sie zu übergeben, sei eine „innerdeutsche“ Angelegenheit. Amerikanische Gerichte seien nicht zuständig, weil der deutsche Staat 1935 nicht in Amerika tätig wurde, amerikanische Staatsbürger damals nicht betroffen gewesen seien und der Verkauf nicht direkt mit dem Holocaust zusammenhänge.

Verkauf unter massivem politischen Druck

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