Thomas Olbricht ist Herr einer Wunderkammer. Er hat sich ein wahres Kuriositätenkabinett geschaffen, vom vergoldeten Straußenei bis zur Voodoopuppe, von der uralten Monstranz bis zum Vogelpräparat, vom Nippes bis zu Spielzeugen aus allen Zeiten. Im ganz Kleinen zumindest muss man an die Wunderkammer des Sachsenkönigs August des Starken denken.

Der Sammler Thomas Olbricht hat für all die verwunschenen, rätselhaften Dinge allerdings sofort die wissenschaftlichen Erkenntnisse parat. Schließlich sind wir im 21. Jahrhundert. Dieses exotische Sammelsurium von Exponaten aus aller Welt und aus allen Zeiten ist sozusagen das bizarr-romantische Herzzentrum von Dr. Olbrichts Ausstellungshaus Me Collectors Room, in dem zugleich renommierte internationale Gegenwartskunst zu sehen ist, und seiner 2010 in Berlin mit populärem Anspruch etablierten Stiftung in der Auguststraße in Mitte. Der 70-jährige Arzt, Chemiker, Kunstmäzen und Sammler aus Essen gehört zu den Erben des Familienunternehmens Wella.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.