Berlin - „Geschichte ist, wenn es plötzlich keine Menschen mehr gibt, die man fragen kann, sondern nur noch Quellen.“ Das stellt die Icherzählerin in Katja Petrowskajas Roman Vielleicht Esther nach dem Tod ihrer Tante fest. Genau das erfährt gerade nicht nur die deutsche Gesellschaft: Wir verabschieden die letzten Zeitzeugen, die den Schrecken und die Gegenwart des Holocaust in unserer Zeit verkörperten. Beim Historikerstreit in den 1980er Jahren ging es im Grunde um die Frage: Wird der Holocaust allmählich Geschichte oder bleibt er im Gedächtnis? Genau diese Frage stellt sich heute mit neuer Dringlichkeit.

Abschied von drei Zeitzeuginnen

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