Ein Mann betrachtet in der Gemäldegalerie vor der Ausstellung „Zwischen Kosmos und Pathos – Berliner Werke aus Aby Warburgs ‚Bilderatlas Mnemosyne‘“ ein Gemälde von Jacopo del Sellaio mit dem Titel „Landschaft mit biblischen Szenen und Szenen aus Heiligenlegenden“.
Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Berlin - Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Rembrandt, Rubens, Jan van Eyck und noch ein paar andere Berühmtheiten der europäischen Kunstgeschichte zeigt die Gemäldegalerie im Kulturforum von heute an in zwei kleinen Räumen in einer Sonderausstellung.

Wer sich auf die glanzvollen Bilder freut, hat völlig recht. Aber darum geht es in der Ausstellung nicht. Die hat ein ganz anderes Ziel. Der Kultur- und Kunsthistoriker Aby Warburg (1866–1929) beschäftigte sich die letzten Jahre seines Lebens mit der Herstellung seines „Bilderatlas Mnemosyne“. Der Hamburger Gelehrte wollte darin zeigen, wie antike Themen und Motive immer wieder aufgegriffen wurden. Er sprach, wenn es sich um gewissermaßen festliegende Darstellungen menschlicher Empfindungen handelte, von „Pathosformeln“.

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