Sonntagmorgen in Hamburg-Tonndorf. Mehr als hundert „Lanz kocht“-Zuschauer warten auf dem Gelände des Studio Hamburgs zwischen weiß getünchten Aufnahmegebäuden und großen Lastzügen am Gebäude A5 auf Einlass. Es ist warm, viele stehen im Schatten eines Wagens der Studio-Feuerwehr. Die ZDF-Kochshow ist beliebt, wer am Eingang seine Ticket-Bestätigung vorlegt, fünf Euro zahlt und eine Platzkarte bekommt – jüngere Leute nach vorne –, hat sich vor mindestens einem halben Jahr angemeldet. Im Studio macht sich Ernüchterung breit, zu Hause vor dem Fernseher wirkt alles weitläufiger und die gepolsterten Sitzbänke sehen deutlich bequemer aus. Ein Animateur geht die Spielregeln durch, bevor ein paar Runden Applaus aufgezeichnet werden: Es ist die erste von drei „Lanz kocht“-Sendungen, die an diesem aufgenommen werden, ausgestrahlt wird die Ausgabe im Oktober, genau einen Tag bevor Markus Lanz am 6. Oktober in Düsseldorf zum ersten Mal „Wetten, dass ..?“ moderieren wird.

Jetzt tritt er entspannt aus der Kulisse, schmaler Anzug, tailliertes Hemd. Er bittet sein Publikum ironisch um „frühherbstlichen“ Gesichtsausdruck und erklärt einem Zuschauer, dessen Flip-Flops kämen garantiert nicht ins Bild. Für Lanz ist die Koch-Sendung ein Heimspiel, die Köche Alfons Schuhbeck, Tim Mälzer, Stefan Marquard, Alexander Herrmann und Andreas C. Studer sind ganz alte Bekannte.

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