Andreas Kalbitz.
Foto: imago images/Metodi Popow

Berlin - Am Donnerstagvormittag trudelte beim RBB ein Schreiben des DJV Berlin JVBB zu einem Thema ein, das eigentlich schon als erledigt galt. Der Journalistenverband monierte, der Sender habe in seinem Sommerinterview mit Andreas Kalbitz (AfD), dem Rechtsextremisten „mit einem weitgehend unkritischen Fernsehformat eine Plattform zur Darstellung seiner ,Sachpolitik‘ geboten“.

Zu diesem Zeitpunkt lag das Geplauder mit dem brandenburgischen AfD-Vorsitzenden an einem lauschigen See bereits elf Tage zurück. Längst hatten diverse Medien und Parteien sowie der Pressesprecher des DJV-Bundesverbands das Sommerinterview mit dem Verfassungsfeind scharf kritisiert. Sogar RBB-Chefredakteur Christoph Singelnstein, der anfangs das Format noch verteidigt hatte, ruderte in der Zwischenzeit zurück und erklärte, man hätte bei der Vorbereitung des Interviews „deutlich besser sein müssen“.

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