Der russische Pianist Denis Mazujew saß alleine in der Tschaikowski-Halle in Moskau, als sein Konzert übertragen wurde.
Foto: AP/Pavel Golovkin

Die Auf-Eis-Legung der Gesellschaft dauert noch keine zwei Wochen an; und schon macht sich unter Kulturkonsumenten Verwirrung und Erschöpfung breit: Analog zur Infiziertenzahl steigt auch die Menge der spontan ins Leben gerufenen Online-Angebote exponentiell an.

Nachdem man sich durch zahllose Konzertstreams aus leeren Räumen und durch Popstar-Insta-Chats aus Popstar-Domizilen (schon interessante Einblicke in privates Innendesign namhafter Musiker erhalten, mehr dazu weiter unten) geklickt hat, weiß man am Ende des Tages gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht, ob man nicht viel Wichtigeres anderswo verpasst hat und ob man nicht lieber gleich komplett dem Internet fernbleiben sollte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.