Der junge Jean-Paul Sartre, 1948.  
Foto. STF / AFP

Im Januar 1952 erscheint Kurt Maetzigs Defa-Spielfilm „Roman einer jungen Ehe“ auf den Leinwänden der DDR. Es ist mitten im Kalten Krieg, und genau so sieht der Film auch aus. Die Geschichte handelt von einem Schauspielerpaar, das sich künstlerisch wie politisch bewähren muss, zwischen 1946 und 1951 in Berlin. In die fiktive Handlung sind authentische Figuren und Ereignisse integriert, unter anderem Theateraufführungen wie Konstantin Simonows „Die russische Frage“ im Deutschen Theater und Carl Zuckmayers „Des Teufels General“ im Schlosspark-Theater. Kulturereignisse dienen als Gradmesser für politische Haltungen und Entwicklungen. Dabei steht der Osten für Friedenssehnsucht, der Westen für Restauration und neue Kriegsgefahr.

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