Was wären wohl die Kathedralen des Kinos? Nur wenige Lichtspielhäuser würde man so bezeichnen, aber hätte es noch eines Beweises bedurft, dass jede Kunst zu Höherem strebt, erbringt ihn jetzt Wim Wenders. Ermutigt von seinem 3D-Film „Pina“, initiierte er ein neues Projekt, gewidmet den heiligen Hallen unserer Zeit. „Kathedralen der Kultur“ lautet der leicht megalomane Titel des Dokumentarfilms in 3D, für den vier weitere Filmemacher und eine Filmemacherin angefragt wurden, ein Gebäude ihrer Wahl beizusteuern. Zu Ehren gekommen sind unter anderem die Berliner Philharmonie, die Nationalbibliothek in St. Petersburg, die neue Osloer Oper sowie das Centre Pompidou in Paris.

Dass die Sache gelingen könnte, ahnt man gleich im ersten der halbstündigen Beiträge. Der Philharmonie hat sich Wenders selbst angenommen. Das luftige Foyer und der fünfeckige Konzertsaal mit mittigem Podium erstaunen immer wieder, und Wenders’ Anspruch, den Zuschauer durch 3D „in den Raum“ zu versetzen, erfüllt sich ohne Weiteres. Doch das kennen wir, darum schnell weiter.

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